Online-Umfrage zum Bildungsprojekt „Gemeinsame Geschichte(n)“

25.11.2021
Logo der virtuellen Ausstellung: Gemeinsame Geschichte(n)

Sie haben als Lehrkraft das Bildungsangebot „Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege“ im Unterricht genutzt? Dann machen Sie mit bei unserer kurzen, anonymen Umfrage. Welche Inhalte, Medien und Arbeitsmaterialien gefallen Ihnen? Was könnte aber noch besser sein?

Ziele der Ausstellung

Ein neues Museum im Netz – in einer virtuellen Ausstellung für Jugendliche und junge Erwachsene dreht sich alles um die deutsch-jüdische Geschichte von 1800 bis 1933. Im Mittelpunkt stehen zehn Biografien deutscher Jüdinnen und Juden. Sie gestalteten die deutsche Gesellschaft mit: als Politiker oder Frauenrechtlerin, als Wissenschaftler oder Künstlerin.

2021 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Einen Einblick in die deutsch-jüdische Geschichte von 1800–1933 bietet die virtuelle Ausstellung „Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege“. Sie sensibilisiert Jugendliche und junge Erwachsene für ein Thema und einen Zeitabschnitt, die in deutschen Lehrplänen und im öffentlichen Diskurs nicht stark vertreten sind. Die virtuelle Ausstellung bereitet Wissen zur deutsch-jüdischen Geschichte für die jungen Zielgruppen ansprechend und zeitgemäß auf – zum flexiblen Einsatz in oder außerhalb der Schule.

„Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege“ stellt deutsche Jüdinnen und Juden vor, die auf ganz unterschiedliche Weise die deutsche Gesellschaft ihrer Zeit mitprägten – nicht von außerhalb, sondern aus der Mitte – als deutsche Bürgerinnen und Bürger. Oder, wie es der deutsch-jüdische Schriftsteller Jakob Wassermann im frühen 20. Jahrhundert ausdrückte: „Ich bin Deutscher, und ich bin Jude, eines so sehr und so völlig wie das andere, keines ist vom anderen zu lösen.“

Das bietet die Ausstellung

In einem virtuellen Rundgang können Jugendliche und junge Erwachsene online die zahlreichen Facetten deutsch-jüdischer Geschichte von 1800–1933 selbstständig und intuitiv erkunden. Die virtuelle Ausstellung besteht aus einem Eingangsbereich („Foyer“) und fünf Ausstellungsräumen mit folgenden Schwerpunktthemen:

Raum 1: „Kampf um Bürgerrechte“,
Raum 2: „Migration“,
Raum 3: „Antisemitismus“,
Raum 4: „Frauen zwischen Tradition und Umbruch“,
Raum 5: „Kunst und Kultur“.

Der Aufbau jedes Ausstellungsraums ist immer gleich: Es gibt eine historische Einführung und Bezüge zum jüdischen Leben in Deutschland heute. Im Vordergrund stehen zwei deutsch-jüdische Biografien, die einen Bezug zum Thema des Ausstellungsraums haben. Alle Inhalte werden durch kurze und verständliche Infotexte sowie großflächige Bild- und Videoformate schülerfreundlich präsentiert. Die Anwendung ist auf allen mobilen Endgeräten verfügbar und einsetzbar.  

Themendossier für Lehrkräfte zur virtuellen Ausstellung

Zu den Themen der fünf virtuellen Ausstellungsräume gibt es für Lehrkräfte ein umfangreiches Dossier auf Lehrer-Online – mit kostenlosen und frei nutzbaren Materialien (Unterrichtseinheiten mit Arbeitsblättern und Onlineübungen) für den Unterricht in und außerhalb des Klassenzimmers.

Partner und Fördergeber

Die virtuelle Ausstellung „Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege“ ist ein Projekt der „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V.“ und wurde gefördert durch „#2021 JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ aus Mitteln des „Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat“.

Mehr unter: www.gemeinsame-geschichten.de